Krankengymnastik

Krankengymnastik

Allgemeine Krankengymnastik

Die Krankengymnastik umfasst eine Vielzahl einzelner therapeutischer Maßnahmen zur Schmerzlinderung und zur Erhaltung und Verbesserung von Beweglichkeit, Koordination, Ausdauer und Kraft.

Krankengymnastik wird bei Erkrankungen aus dem Bereich der Orthopädie, Sportmedizin, Chirurgie, Neurologie, Inneren Medizin, Kinderheilkunde und Gynäkologie eingesetzt. Wenn ein Krankheitsgeschehen vorliegt, ist zur Ausübung der Krankengymnastik eine ärztliche Verordnung notwendig.

Nachdem der/die Physiotherapeut/in durch einen Befund die Funktionsstörung festgestellt hat, wird mit dem Patienten gemeinsam das Ziel der Behandlung festgelegt. Mit aktiven und passive Übungen und Maßnahmen wird dieses Ziel konsequent verfolgt. Außerdem erarbeiten wir mit Ihnen Ihr persönliches Übungsprogramm für zu Hause, dass Sie am Ende der Behandlung schriftlich erhalten. Damit wird der Fortschritt der Behandlung wesentlich unterstützt.

Manuelle Therapie

Die Manuelle Therapie befasst sich mit speziellen diagnostischen und therapeutischen Verfahren, die der Erkennung und Behandlung von Funktionsstörungen am Bewegungsapparat dienen. Es handelt sich hierbei um spezielle therapeutische Handgriffe, die auf Grundlage des Untersuchungsbefundes ausgeführt werden.
Behandlungsziele sind sowohl Schmerzlinderung als auch die Mobilisation von Bewegungseinschränkungen, wenn diese durch eine Funktionsstörung des Gelenks oder der zugehörigen Muskulatur hervorgerufen werden. eingesetzt werden.

Weiter Informationen zur Manuellen Therapie finden Sie hier als .pdf Datei.

Krankengymnastik nach PNF

Die Abkürzung steht für Propriozeptive Neuromuskuläre Fazilitation und beruht auf dem sinnvollen Zusammenspiel von Nerven und Muskulatur. Die Methode wurde in den 50er Jahren in Amerika von dem Neurophysiologen Dr. Kabat und der Physiotherapeutin Margaret Knott für neurologische Krankheitsbilder entwickelt. Der Therapeut nutzt dabei verschiedenen Stimuli wie Druck, Zug, Dehnung und Widerstand, um eine Bewegung entlang definierter Bewegungsmuster anzubahnen, zu erleichtern und vermehrte Muskelanspannung zu erzielen.

Ziele der Anwendung sind die Normalisierung der Muskelspannung, Förderung der motorischen Kontrolle, Förderung der Beweglichkeit, der Stabilität, Ausdauer, Geschicklichkeit und Kraft.

Weiter Informationen zu PNF finden Sie hier als .pdf Datei.

Krankengymnastik nach Bobath

Das Bobath-Konzept wurde in den 40er Jahren von der Krankengymnastin Bertha Bobath und Ihrem Mann, dem Neurologen Dr. Karel Bobath, entwickelt.
In der Therapie nach Bobath unterscheidet man zwischen der Behandlung von Kindern und von Erwachsenen. Bei uns wird nur die Therapie für Erwachsene durchgeführt.
Das Bobath-Konzept ist keine spezielle Technik, sondern eine Behandlungssicht, ein Ansatz zur Problemlösung in der Befundaufnahme und Behandlung von Patienten mit Bewegungsstörungen bedingt durch Veränderungen im Gehirn oder Rückenmark. Es soll zu keiner Kompensation der gestörten Bewegungen kommen, sondern das Wiedererlernen verlorenen Bewegungen in den Vordergrund der Behandlung gestellt werden.
Die Bobath-Therapie ist nicht nur für Schlaganfallpatienten geeignet, sondern kann auch bei anderen neurologischen Erkrankungen wie MS, Morbus Parkinson, bei Schädel-Hirn-Trauma-Patienten sowie bei Querschnittpatienten erfolgreich eingesetzt werden.

Weiter Informationen zur Krankengymnastik nach Bobath finden Sie hier als .pdf Datei.

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